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Wir über uns

Das PflegeNotTelefon wird seit 1999 vom Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein finanziell gefördert und von der Arbeiterwohlfahrt, Landesverband Schleswig-Holstein e.V. als Projekt für einen Unterstützerkreis von 50 Organisationen, Vereinen und Verbänden aus dem Pflege- und Gesundheitswesen koordiniert.

Das PflegeNotTelefon erfüllt die Kriterien eines landesweiten Krisentelefons im Rahmen des Gesetzes zur Stärkung von Selbstbestimmung und Schutz von Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderung (Selbstbestimmungsstärkungsgesetz - SbStG) Pflegegesetzbuch Schleswig-Holstein - Zweites Buch vom 17. Juli 2009).

Als Krisen- Beratungs- und Beschwerdetelefon in Schleswig-Holstein stellt das PflegeNotTelefon eine landesweite zentrale erste Anlaufstelle für pflegebedürftige alte Menschen, ihre Angehörigen, rechtliche Betreuer, Bekannte, Nachbarn, Pflegekräfte und andere an der Pflege interessierte Menschen in Notsituationen dar.

24 Stunden täglich erhalten die Menschen, auf Wunsch auch anonym, Hilfe in konkreten Krisensituationen oder eine allgemeine Beratung. Das Beratungsangebot soll zur Stabilisierung pflegerischer Netzwerke und zur Entlastung kritischer Pflegesituationen beitragen.
Im Rahmen unserer Arbeit nehmen unterschiedliche Organisationen Teilaufgaben für das PflegeNotTelefon wahr:

Eine dezentrale Beratung, gewünschte Hausbesuche oder eine Begleitung in der Beschwerdeführung wird durch zurzeit 8 Pflegestützpunkte und die Beratungsstelle Demenz und Pflege in Kiel wahrgenommen.
Eine Sozialrechtliche Beratung erfolgt jeweils Mittwoch in der Zeit von 15.00 – 18.00 h durch Rechtsschutzsekretäre des Sozialverbandes Deutschland Landesverband Schleswig-Holstein (SOVD).
Die Rund-um-die-Uhr-Beratung mit einer persönlichen 24 Stunden Präsenz wird durch die Stiftung Pflegebrücke ermöglicht.
Eine muttersprachliche Beratung wird durch die Kooperation mit den Migrationssozialberatungsstellen sichergestellt.
2009 wurde das PflegeNotTelefon vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung in Schleswig-Holstein für die Koordination, die Beratung in 8 Kreisen, die Verkehrsführung und die Öffentlichkeitsarbeit finanziell unterstützt.

pdfPressemitteilung Kieler Nachrichten, 19.7.2011