Menu

Unterstützung bei Beschwerden

So kann es nicht weitergehenWenn Sie sich beschweren möchten, können Sie diese Beschwerde bei uns einreichen. Füllen Sie dazu das Beschwerdeformular aus, das Sie hier finden (auf diesen link klicken).

Im folgenden informieren wir Sie kurz über rechtliche Grundlagen bei Beschwerden, und geben Ihnen eine allgemeine Schilderung des Vorgehens an die Hand.

Rechtliche Grundlagen

Mit dem Inkrafttreten des Selbstbestimmungsstärkungsgesetzes 2009 – (Selbstbestimmungsstärkungsgesetzes SbSG Pflegegesetzbuch Schleswig-Holstein - Zweites Buch vom 17. Juli 2009) sind die stationären Einrichtungen aufgefordert, in Ihren Einrichtungen und in den Pflegeverträgen auf Beratungsstellen und Krisentelefone in Schleswig-Holstein hinzuweisen (§ 17 SbSG). Für akuten Beratungsbedarf, bei Belastungssituationen oder bei Gewalt in der Pflege oder Betreuung soll unbeschadet der Möglichkeit, sich an die zuständige Behörde zu wenden, ein landesweites Krisentelefon vorgehalten werden (§ 4 SbSG).

Das PflegeNotTelefon erfüllt die Kriterien eines landesweiten Krisentelefons des Gesetzes zur Stärkung von Selbstbestimmung und Schutz von Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderung (Selbstbestimmungsstärkungsgesetz - SbSG) Pflegegesetzbuch Schleswig-Holstein - Zweites Buch vom 17. Juli 2009).

Vorgehen bei Beschwerden

Die Anruferin  entscheidet über das weitere Vorgehen bei Beschwerden.
Folgende Möglichkeiten werden besprochen:

  • Die Anrufer/in verfolgt ihre Beschwerden nach der Beratung durch das PflegeNotTelefon eigenständig.
  • Die Anrufer/in verfolgt ihre Beschwerden mit Begleitung und Unterstützung durch das PflegeNotTelefon.
  • Das PflegeNotTelefon handelt im Namen der Anruferin.
  • Zurzeit sollen auf Wunsch der Anruferin keine weiteren Schritte unternommen werden.

Wenn es sich um gravierende Schilderungen von Pflegemissständen handelt, die eine Gefährdung der pflegebedürftigen Menschen oder der Pflegepersonen als wahrscheinlich erscheinen lassen, wird das PflegeNotTelefon im Einzelfall auch gegen den Wunsch der Anruferin sofort handeln. Ein eigenständiges Handeln wird der Anruferin mitgeteilt. In diesem Fall werden parallel der Trägerverband, die Heimaufsicht und die Pflegekasse schriftlich über das PflegeNotTelefon von dem Sachverhalt informiert.

Gerade für Mitarbeiterinnen aus der Pflege ist der Umgang mit Beschwerden nicht ganz einfach. Das PflegeNotTelefon hat eine Kooperation mit der Gewerkschaft und kann Beschwerdeführerinnen eine arbeitsrechtliche Beratung anbieten, auch wenn die Anruferin nicht Mitglied einer Gewerkschaft ist.

Anonyme Beschwerden

Das PflegeNotTelefon nimmt auch anonyme Beschwerden sehr ernst. Das weitere Vorgehen wird im Rahmen der Beratung intensiv besprochen. Über das Formular auf den Internetseiten des PflegeNotTelefons können auch anonyme Beschwerden formuliert werden. Bei anonymen Beschwerden ist es hilfreich, wenn die Beschwerden schriftlich beim PflegeNotTelefon vorliegen.